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Pressestimmen Puppenspiel mit Hingabe Chora Theater zieht Kinder magisch an. Das Stück lebt vom Gesagten, vom Ungesagten, von den Bewegungen
der Stabpuppe und vor allem von der enormen Präsenz der Künstlerin...
Was dann folgt ist Puppenspielkunst in Vollendung. Die Künstlerin
zeigt die Verwandlung der Figur, entführt in andere Ebenen, macht
deutlich, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als das, was
sichtbar ist. Ihre Figur mit den drei Gesichtern zeigt plötzlich
das mystische, das Unerwartete...Unter der Regie von Miriam Wanisch
und Evelyn Arndt entstand, was die Menschen so in den Bann zu ziehen
vermag, dass sie jede Bewegung auf der Bühne ganz genau verfolgen. Höchst professionell und nicht minder charmant war der Auftritt
der promovierten Theaterwissenschaftlerin Margrit Proske mit ihrem
Stück „Auch Eisbären können frieren“ im
fabriggli. Ihr Spiel ist geprägt von Leidenschaft und Ideenreichtum. Figurentheater sei eine Alternative zu Fernseher und Computerspielen,
denn die Figuren sind echt, zumindest während sie Margrit Proske
zum Leben erweckt. Am Ende spielt es keine Rolle, dass es um eine innere und äussere
Wandlung geht, dass sich das Böse in etwas Gutes verwandelt und
dass die japanischen Haikus einen in das überall und Nirgendwo
führen. Am Ende zählt nur, dass einen „der Magier“ nicht
mehr loslässt.
Wenn Menschen in ihre Welt eintauchen und sich überraschen lassen,
wird es für Margrit Proske erst richtig spannend. Die Puppenspielerin
aus Grabs macht Figurentheater für Kinder und Erwachsene und löst
damit vielschichtige Reaktionen aus. Mit liebevoll gestalteten Figuren und einer Geschichte über die
Kraft der Sehnsucht verzauberte Margrit Proske die Mädchen und
Jungen im Alter von vier bis zehn Jahren. Über fünfzig gespannte
Gesichter verfolgten Ikas Begegnungen mit dem unheimlichen Tintenfisch,
der spöttischen Möwe und dem freundlichen Wal. Das einfallsreiche
Bühnenbild ließ der Fantasie der Kinder freien Lauf, auch
die anwesenden Eltern zeigten sich begeistert von der Kreativität
der Künstlerin. Mara, Maria und Josef begegnen Gefahren, die Margrit Proske alle mit
ihrem Körper entstehen läßt. „Der Weg der Wunder“ ist
der Mensch selbst, wie auch der Weg der Geschichte und Geschichten,
die bis heute nachklingen und auf das heutige Leben einwirken. So,
wie es die Weihnachtsgeschichte eben tut. Und diese zwei so gegensätzlichen Tiere treffen sich in der Geschichte
von Margrit Proske, schliessen Freundschaft. Der Rabe frisst die Schnecke
nicht einfach auf, lässt sie auf seine Flügel kriechen, fliegt
mit ihr über die Wolken, lässt sie die Welt aus einer anderen
Sicht erleben. Einfach ein Märchen, ein Rezept zur Veränderung? Die große positive Resonanz auf ihre Arbeit hat sie selbst fast
ein wenig überrascht. Aber ungewöhnlich ist das nicht, denn
wer einmal Ikas abenteuerliche Reise sieht, ist gefesselt von der Ausstrahlung
der Figuren, der Liebe zum Detail und der Kraft der Geschichte.
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